Euro in der Schraubzwinge

Mehwertsteuersenkung zum 01.07.2020

Wir geben die Mehrwertsteueränderung selbstverständlich an Euch weiter, sofern eine Anzahlung oder Lieferung & Leistung in dem Zeitraum zwischen dem 1.7. und dem 31.12.2020 erfolgt. Wir stellen in unserem Küchen-Auftragssystem und im Kassensystem für die Produkte, die Ihr bei uns im Laden kaufen könnt, die Steuersätze um, so dass Ihr jeweils die verminderten (Brutto-)Preise bezahlt.

Allerdings werden wir die Verkaufspreise im Laden und auf unserer Webseite nicht ändern, sondern Euch dann nur die niedrigeren Preise mit  der geringeren Mehrwertsteuer berechnen. Das ist für uns die beste Lösung, mit dem Thema umzugehen.

Deshalb bitten wir Euer um Verständnis, dass wir vorübergehend höhere Preise ausweisen als wir nachher abrechnen. Ist doch auch schön für Euch, wenn Ihr am Ende doch etwas weniger bezahlt.

Zugegeben, die Mehrwertsteuersenkung zum 1. Juli und auch die -erhöhung zum 1. Januar 2021 stößt bei uns als Kleinunternehmen auf relativ wenig Gegenliebe.

Der Verwaltungsaufwand, der damit einhergeht, ist für uns echt hoch. Es sind nachwievor Fragen offen, wie das mit der Verrechnung von Mehwertsteuer bei Anzahlungen zu einem anderen Steuersatz als die Schlussrechnung auszusehen hat. Die Rechnungen dazu werden wir wohl manuell erzeugen / umrechnen müssen.

Der Effekt durch diese Maßnahme dürfte unserer Ansicht nach jedoch nicht besonders ausgeprägt sein, der Profit für die Kund*innen wird vor allem bei sehr hohen Investitionen entstehen.

Heute auf radioeins gab es dazu Statement des Steuerexperten vom DIW, was unsere Einschätzung bestätigte. Er sagte, dass beim Kauf einer Küche im Wert von 25.000 EUR der Vorteil durch die Steuersenkung für die Verbraucherin / den Verbraucher bei etwa 630,- läge.

Schön und gut, aber bei uns musste / hat noch niemand so viel Geld für eine Küche ausgeben…
Hier könnt Ihr das Interview nachhören.

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