Polnische Regierung plant Verdreifachung des Holzeinschlags in über 8.000 Jahre altem Urwald

Im Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland liegt der letzte Tiefland-Urwald Europas im Nationalpark Białowieża. Dieser Wald ist nun von der staatlichen Abholzung bedroht.

Der schätzungsweise 8.000 Jahre alte Wald stellt eine einzigartige Artenvielfalt von etwa 20.000 Arten. Teile des Waldes sind von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden.

Die polnische Regierung argumentiert, dass sie den Wald vom Borkenkäfer befreien wolle, Umweltschützer betrachten das als Vorwand, das wertvolle Holz zu verscherbeln.

Mitarbeiter der NGOs „Greenpeace Polska“ und „Fundacja Dzika Polska“ dokumentieren die Schäden der Rodungen für Flora und Fauna.

Mitarbeiter der NGOs „Greenpeace Polska“ und „Fundacja Dzika Polska“ dokumentieren die Schäden der Rodungen für Flora und Fauna.
(Foto: Greenpeace Polska, 2017)

Sieben Umweltschutzorganisationen u.a. Greenpeace und der WWF haben bei der EU-Kommission Beschwerde eingereicht.

dieUmweltDruckerei möchte die ökologischen Ziele finanziell mit Spenden unterstützen. Um auf die Bedrohung des Waldes aufmerksam zu machen, fährt Kevin Riemer von dieUmweltDruckerei ab Mitte Juni mit einem Bambusfahrrad vom Firmensitz Hannover zum Białowieża-Nationalpark. Je gefahrenen Kilometer spendet dieUmweltDruckerei 1,50 EUR.

 

Kitchen Impossible unterstützt die Aktion mit einer Spende. Falls Ihr auch spenden oder Euch informieren wollt, findet Ihr hier weitere Details:
https://www.dieumweltdruckerei.de/blog/spendenradtour-zum-urwald/ und
http://www.ilovebialowieza.com/